
DER ENTSORGTE VATER
Regie: Douglas Wolfsperger | Deutschland 2008 | 86 Minuten
mit Douglas Wolfsperger
Verleih: GMfilms | PRESSEMATERIAL
DVD-VÖ: 26.03.2010
Format: 16:9 Letterbox, Sprache: Dt. Originalfassung, Untertitel: Englisch
Bonusmaterial: Kinotrailer, Infos zum Film, Stab, Bio/Filmografie Douglas Wolfsperger, Einstweilige Verfügung, Gespräch mit Wolfsperger, FSK: 12
Mit DER ENTSORGTE VATER widmet sich Douglas Wolfsperger einem gesellschaftlichen Phänomen, das in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorkommt: Männer, die nach einer Trennung von ihren Frauen nicht nur als Partner, sondern auch als Vater „entsorgt“ werden und die – oft vergeblich – um die Beziehung zu ihren Kindern kämpfen.
Vater sein und doch nicht fürs eigene Kind sorgen dürfen: Der Regisseur und Produzent Douglas Wolfsperger durchlebt dies seit vielen Jahren. Der Kontakt zur eigenen Tochter wird ihm verwehrt. Anstatt sich rechtzeitig um eine Einigung zwischen den Parteien zum Wohle des Kindes zu bemühen, ordnet das Gericht schlussendlich an, dass sich der Vater von der Tochter verabschieden solle. Und zwar endgültig. Er macht sich auf die letzte Reise zu seiner Tochter.
Der Regisseur trifft auf dieser Reise vier Väter, die sein Schicksal teilen: Sie können ihre eigenen Kinder nicht sehen, weil die ehemaligen Lebensgefährtinnen den Umgang von Vater und Kind über Jahre hinweg unterbinden. Wütend, enttäuscht, traurig, manchmal auch naiv erzählen sie von den Konsequenzen gescheiterter Beziehungen. Als Gegenpol begründet eine Mutter, warum sie den Kontakt ihres Kindes zum Vater ablehnt. Auf kurzweilige und unterhaltsame Weise entsteht nebenbei auch ein Stimmungsbild von deutschen Befindlichkeiten und vom Zustand unserer Gesellschaft.